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Bayern legt Photovoltaik-Speicherförderung im 10.000- Häuser-Programm auf.

Bereits am 1. August startete das neue Förderprogramm im Freistaat. Es sieht einen Zuschuss von
bis zu 3200 Euro für eine neu installierte Speicherkapazität von 30 Kilowattstunden vor.
Voraussetzung für die volle Förderung ist, dass eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung im
Verhältnis von mindestens eins zu eins installiert wird. Auch Ladesäulen will der Freistaat künftig
bezuschussen. Ab Anfang August können Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern online die
Förderung beantragen http://www.energiebonus.bayern/
Die Richtlinien sehen die Förderung von neuen Batteriespeichern als „Erst- oder
Ergänzungsinstallation“ in Kombination mit einer neuen Photovoltaik-Anlage vor. Eine Nachrüstung
bestehender Photovoltaik-Anlagen mit Heimspeicher ist in der Förderung nicht geplant. Unter
Ergänzungsinstallation versteht das Ministerium in München eine Erweiterung von bestehenden
Photovoltaik-Anlagen und Speichern, die dann förderfähig sind.
Wie groß das jährliche Volumen für die Förderung ist, blieb zunächst unklar. In einem Merkblatt heißt
es: „Die Zahl der möglichen Förderfälle ist abhängig von den verfügbaren Haushaltsmitteln. Die
aktuelle Anzahl der noch verfügbaren Förderfälle kann dem Zähler auf der Antragsplattform
entnommen werden.“ Das Programm läuft offiziell bis zum 31. Juli 2022.
Die neu installierten Photovoltaik-Speichersysteme müssen eine nutzbare Kapazität von mindestens
3,0 Kilowattstunden haben sowie über eine Batterieschnittstelle zur Kommunikation und
Fernsteuerung sowie ein intelligentes Energiemanagementsystem verfügen, wie aus den Richtlinien
hervorgeht. Zudem müssen für die Speichersysteme Zeitwertersatzgarantien über zehn Jahre
vorliegen.
Für die Photovoltaik-Heimspeicher mit 3 Kilowattstunden Kapazität wird ein Basiszuschuss von 500
Euro gewährt. Für jede weitere volle Kilowattstunde Kapazität gibt es 100 Euro zusätzlich. Den
Maximalbetrag beziffert das Ministerium mit 3200 Euro für einen Batteriespeicher mit 30
Kilowattstunden Kapazität in Kombination mit einer neuen 30 Kilowatt Photovoltaik-Anlagen. Denn
auch diesbezüglich macht das Ministerium Vorgaben für die Gewährung der vollen Förderung: Das
Verhältnis der Speicherkapazität zur Leistung der Photovoltaik-Anlage muss bei mindestens eins zu
eins liegen. Wenn die Leistung der Photovoltaik-Anlage kleiner als die Kapazität des Speichersystems
ist, wird die Batterie entsprechend geringer gefördert.
200 Euro für Ladestationen
Bayern will zudem künftig auch Ladestationen fördern. Hier ist ein Zuschuss von 200 Euro
vorgesehen. Die AC-Ladeleistung muss bei dreiphasigen Systemen bei mindestens 11 Kilowatt liegen
und bei einphasigen Systemen bei 3,7 Kilowatt. Bei der DC-Ladeleistung werden keine Vorschriften
gemacht. Allerdings müssen die Ladestationen in das intelligente Energiemanagementsystems des
Batteriespeichers eingebunden sein, wie aus den Richtlinien hervorgeht.
( Quelle Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.)
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