Photovoltaik Speicherförderung

Das neue Solarspitzengesetz

Das neue Solarspitzengesetz, das voraussichtlich am 1. März 2025 in Kraft tritt, bringt mehrere Änderungen für Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV) mit sich. Wer von seiner PV-Anlage weiterhin optimal profitieren will, sollte auf intelligente Steuerung, Batteriespeicher und Direktvermarktung setzen. Erfahre, welche Änderungen kommen, wen sie betreffen und wie du das Beste daraus machst.

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KFW Förderung 442 für bestehende Immobilien

Was beinhaltet das neue KfW-Förderprogramm 442?

Entdecken Sie das KfW-Förderprogramm für Wallboxen 2023, das es Privatpersonen ermöglicht, ihre Elektrofahrzeuge zuhause schnell und bequem mit Solarstrom aufzuladen. Diese Initiative unterstützt nicht nur die Elektromobilität, sondern auch den Ausbau erneuerbarer Energien.

  • Zuschuss bis zu 10.200 Euro
  • für den Kauf und Anschluss von Ladestation, Photovoltaikanlage und Solarstromspeicher
  • für Eigentümer/innen von selbstgenutzten Wohngebäuden, die ein Elektroauto besitzen

Kriterien

Um von dieser Förderung zu profitieren, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden:

  • Sie müssen Eigentümer oder Eigentümerinnen einer bestehenden Immobilie sein.
  • Ihre Wallbox muss den technischen Anforderungen entsprechen, um eine sichere und effiziente Ladung zu gewährleisten.
  • Die Installation muss von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden.

Fördersumme

Die Fördersumme für alle Komponenten zum Solarladen plus die Wallbox-Förderung 2023 beläuft sich auf maximal 10.200 Euro. Dieser Zuschuss hilft Ihnen, die Installationskosten Ihrer Wallbox erheblich zu reduzieren und die Elektromobilität in Ihrem Alltag zu fördern.

Konditionen

Die Konditionen für diese Förderung sind äußerst attraktiv:

  • Der Zuschuss wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
  • Die Förderung kann mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden, um Ihre Vorteile zu maximieren.
  • Die Wallbox muss Ihren persönlichen Ladegewohnheiten und Bedürfnissen entsprechen.
  • Mit diesen großzügigen Konditionen wird der Umstieg auf Elektromobilität noch einfacher.

Wie läuft die Beantragung der KfW Wallbox Förderung 442 ab?

  • Vorbereitung: Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Dokumente und Informationen zur Hand haben, einschließlich der technischen Spezifikationen Ihrer Wallbox und des Installationsnachweises.
  • Antragsstellung: Füllen Sie den Antrag online auf der KfW-Website aus und laden Sie alle erforderlichen Dokumente hoch.
  • Prüfung: Die KfW wird Ihren Antrag prüfen, um sicherzustellen, dass er alle Voraussetzungen erfüllt.
  • Bewilligung: Nach erfolgreicher Prüfung wird die Förderung bewilligt und Sie erhalten die Zusage über die Fördersumme.
  • Installation: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb mit der Installation Ihrer Wallbox.
  • Zahlung: Nach Abschluss der Installation wird die Fördersumme auf Ihr Konto überwiesen.

Mit dieser klaren und einfachen Antragsprozedur können Sie schnell von der Wallbox-Förderung profitieren. Alle konkreten Förderbedingungen finden Sie unter folgendem Link: KfW-Föderung 442 – Solarstrom für Elektroautos.

Zuschuss beantragen

  1. Bevor Sie Ihre Ladestation, Ihre Photo­voltaik­anlage und Ihren Solar­strom­speicher bestellen bzw. Liefer- und Leistungs­verträge abschließen, stellen Sie Ihren Antrag im Kunden­portal „Meine KfW“. Dieses steht Ihnen ab dem 26.09.2023 zur Verfügung.
  2. Vorhaben umsetzen: Sobald Sie die Zusage für den Zuschuss bekommen haben, können Sie die Lade­station, die Photo­voltaik­anlage und den Solar­strom­speicher bestellen und die Installation beauftragen.
  3. Ab März 2024: Nachweise erbringen und Zuschuss erhalten

Das Wichtigste auf einen Blick

Zuschuss bis zu 10.200 EURO

Für Eigentümer:innen von selbstgenutzten Wohngebäuden, die ein Elektroauto besitzen und den Kauf und Anschluss von Ladestation, Photovoltaikanlage und Solarstromspeicher planen.

Kriterien

Voraussetzung für die Förderung: Sie sind Eigentümer:in einer Immobilie, Ihre Wallbox entspricht den technischen Anforderungen und die Installation muss von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden.

Benötigen Sie Hilfe

Wir helfen und beraten Sie umfassend in Bezug auf die KfW Wallbox Förderung 442. Bitte nehmen Sie mit unserem Team Kontakt auf und lassen Sie sich diesen attraktiven Zuschuss nicht entgehen.

waltershofen-PV Lärmschutzwand

PV-Lärmschutzwand Waltershofen

Innovation trifft auf Umweltschutz– innovative PV-Lärmschutzwand Waltershofen

Der Freistaat Bayern vertreten durch das staatliche Bauamt Augsburg hat in Zusammenarbeit mit der Firma HEIM Infrastrukturbau GmbH aus Göppingen und der Helmer GmbH aus Kaufering bei München ein Pilotprojekt für ökologischen Lärmschutz gestartet. In Waltershofen, Markt Meitingen, wurde eine Lärmschutzwand mit integrierter Photovoltaikanlage erstellt, die den Lärm reduziert und gleichzeitig saubere Energie erzeugt.

Das Projekt wurde in Rekordzeit von nur drei Monaten umgesetzt. Die vollflächige Integration von Photovoltaik in die Lärmschutzwand war eine Herausforderung, die von allen Beteiligten erfolgreich gemeistert wurde. Sämtliche benötigten Stoffe und Materialien sowie alle Arbeiten zur Erstellung wurden von HEIM Infrastrukturbau GmbH selbst entwickelt, beschafft und ausgeführt. Bau der elektrotechnischen Anlage und die Verkabelung für die Einspeisung in das öffentliche Netz wurden durch die Helmer GmbH ausgeführt.

Solarstrom ohne Flächenverbrauch

Die PV Lärmschutzwand Waltershofen sorgt für platzsparende Schaffung von Solarstrom direkt an der Autobahn.

Innovation trifft auf Umweltschutz

Innovative Photovoltaik Lärmschutzwand in Waltershofen für eine nachhaltige Energieversorgung in der Umgebung.

Moderner Lärmschutz

Bau nach aktuell gültigen Lärmschutz-Richtlinien mit verbesserten Lärmschutz für die Anlieger und gleichzeitiger Stromproduktion.

Inbetriebnahme der Lärmschutzwand durch Dr. Söder

Die Inbetriebnahme der Lärmschutzwand wurde am 08. Mai 2023 im Rahmen eines Pressetermins vor Ort vom bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder vorgenommen. Das Pilotprojekt ist ein wichtiger Schritt in Richtung Umweltschutz und nachhaltige Energieversorgung. Es zeigt, dass der Lärmschutz und erneuerbare Energien Hand in Hand gehen können.

Helmer GmbH aus Kaufering bei München ist stolz darauf, bei diesem innovativen Projekt für den erfolgreichen Einbau der Elektrotechnik und Verkabelung zur Einspeisung in das öffentliche Netz mitgewirkt zu haben. 

PV Lärmschutzwand_Einweihung Dr. Söder

Solarstrom ohne Flächenverbrauch: Pilotprojekt Lärmschutzwand

Für den Ausbau erneuerbarer Energien sollen laut dem Bund mehr Flächen zur Verfügung gestellt werden – zum Beispiel entlang der Autobahnen. Wie das sogar möglichst platzsparend geht, zeigt die PV-Lärmschutzwand Waltershofen.

Die bestehende alte Lärmschutzwand auf einem Erdwall südlich des Meitinger Ortsteiles Waltershofen war auf der Gesamtlänge von über 200 m umfangreich geschädigt. Wegen der Vielzahl von Schäden in Form von Fäulnis an tragenden Bauteilen war eine Erneuerung der Holzwand dringend erforderlich.

Mit neuen massiven Stützen aus Stahl und Lärmschutzelementen aus Aluminium wurde eine sichere, dauerhafte und unterhaltungsfreundliche Konstruktion erstellt. Die neue Wand wurde nach den aktuell gültigen Lärmschutz-Richtlinien bemessen, was zu einer Erhöhung der Wand und letztlich zu einem verbesserten Lärmschutz für die Anlieger führt. Die Wand schluckt jedoch nicht nur den Verkehrslärm, sondern produziert gleichzeitig Strom.

Erfolgsmodell für Bayern und den Bund

Die PV-Lärmschutzwand Waltershofen entspricht also genau den Plänen des Koalitionsausschusses, mehr Flächen für erneuerbare Energien zur Verfügung zu stellen. Denn bei neuen Autobahnen soll verpflichtend die Möglichkeit zum Bau von Solaranlagen in deren Randbereich genutzt werden. „Es soll kein Kilometer Autobahn mehr geplant werden, ohne die Möglichkeiten der Erzeugung erneuerbarer Energien auszuschöpfen. Bei Autobahnneubauten wird für die Nutzung der Strecken zur Erzeugung erneuerbarer Energien gesorgt“, heißt es im Koalitions-Ausschuss. Das Pilotprojekt in Waltershofen zeigt sogar, wie es auch ohne zusätzlichen Flächenverbrauch gehen kann.